Kapitel 23: Der Garten und die Narben
Der Samstagmorgen begann im grauen Dämmerlicht der Betonwüste. Als sich der große Möbelwagen in die Schluchten zwischen den Hochhäusern schob, wirkte er wie ein Fluchtfahrzeug aus einem Leben, das nur noch aus Schatten bestand. Stunden später, nach einer Fahrt, die wie eine Reise durch die Zeit wirkte, bog derselbe Wagen in die beschauliche Straße von Meckenheim ein. Hier war die Luft klar, die Gärten grün, und die Stille war kein drückendes Schweigen, sondern ein sanftes Versprechen. Doch der Bote, der aus dem Wagen stieg, trug seine eigene, ungewisse Zukunft mit sich.